• Studentenleben Osnabrück
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Pippi Langstrumpf, Janosch´ Tigerente oder Grimms Märchen sind Kinderbücher, die so gut wie jeder kennt. Doch wie kommt es zu solchen Geschichten und welche pädagogischen Einflüsse stecken in ihnen? Diese Fragen stellten sich Osnabrücker Studenten im vergangenen Semester.

„Es war eines der besten Seminare, die ich jemals an der Uni besucht habe.“ So beschreibt Annkathrin Gößling (24) den Kurs, bei dem sie im vergangenen Semester ihr erstes eigenes Buch gestaltet hat. Das Seminar „Pädagogische Dimensionen von Kinderbüchern“ wurde für Studenten der Erziehungswissenschaften angeboten und sorgte bei den Teilnehmern für volle Begeisterung. Insgesamt 80 Studenten nahmen an dem Kurs teil, dessen Ziel es war, die pädagogischen Einsätze von Kinder- und Jugendliteratur zu erforschen.
Während des Seminars stellte der Dozent Dr. phil. Ossowski verschiedene Kinderbücher vor und alle Studis konnten sich ein Lieblingsbuch heraussuchen, welches sie im Laufe des Semesters vorstellen mussten. Als Leistungsnachweis konnten die Studierenden außerdem eigene Bücher gestalten, da sie während des Seminars so viele Ideen entwickelt hatten, die sie selber kreativ umsetzen wollten. So kam es dazu, dass zahlreiche Kinder- und Jugendbücher mit verschiedenen Themen entstanden.

Tatsächlich beweisen wissenschaftliche Forschungen, dass Bücher pädagogische Wirkungen auf Kinder und Jugendliche haben können. Vor allem in Schulen nutzt man diese Erkenntnisse, um Kindern verschiedene Themen z.B. Freundschaft, Naturschutz und Familie zu vermitteln. Annkathrin hat ihr Buch rund um das Thema „Die erste Reitstunde“ gestaltet, da sie selber Reitunterricht gibt und schon oft erlebt hat, wie verunsichert Kinder und Eltern bei dem ersten Besuch auf dem Reiterhof sein können. Ihr Buch besteht aus Bildern, die von einer Freundin gemalt wurden, und kleinen Texten, die die Geschichte von einem kleinen Mädchen erzählen, dass das erste mal Reiten geht.

Annkatrhin wollte ihr Buch so lehrreich wie möglich gestalten und fügte deswegen Bilder mit Beschreibungen hinzu, die zum Beispiel Informationen über die Ausrüstung der Pferde geben. Die Reaktionen auf ihr Buch waren durchweg positiv, was sie dazu ermutigt hat, sich der Veröffentlichung ihrer Lektüre zu widmen. Sie versucht nunm einen Verlag zu findenm dem ihre Geschichte gefällt, damit es veröffentlicht werden kann.