• Studentenleben Osnabrück
  • Studentenleben Osnabrück

 

Im August dieses Jahres wird der Beginn des Ersten Weltkriegs in Österreich/Ungarn 100 Jahre alt. Wie schon die Kerbhölzer vor der Mensa am Westerberg und in anderen Stadtteilen nehmen sich zahlreiche Vor- und Ausstellungen oder Projekte den Krieg zum Hauptthema. So auch die App Osnabrück 1914-1918.

Unsere Friedensstadt, wo schon das weltbekannte Werk "Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarque entstand, entwickelte die App mit dem Büro für Friedenskultur und Historikern der Universität Osnabrück sowie Medienwissenschaftlern aus Bremen. "Osnabrück 1914-1918" verspricht einen digitalen Rundgang zum Ersten Weltkrieg, für den viele der Biografien der 15.000 Osnabrücker Soldaten zwischen 15 und 60 Jahren wissenschaftlich aufgearbeitet wurden. "Ziel ist es, die Menschenverluste auf den Schlachtfeldern des Weltkrieges aus einem vorwiegend militärischen Kontext zu lösen und stattdessen Verlusterfahrungen und Trauerprozessen in der Heimatgesellschaft sichtbar zu machen", so der Osnabrücker Historiker Dr. Christoph Raß.

Die App Osnabrück 1914-1918 bietet eine multimediale Reise durch Osnabrück zur Zeit des Ersten Weltkrieges. Kernstück ist eine Route mit zwölf Stationen, die den Nutzer das Geschehen in Osnabrück miterleben lässt und die Geschichte von 29 Osnabrückern erzählt, die in diesem Krieg als Soldaten ihr Leben verloren (insgesamt trifft das auf über 2000 Soldaten zu). Zahlreiche Video- und Audiodateien, Bild- und Textdokumente vermitteln das Thema der jeweiligen Station vielseitig.

Weitere Informationen zur App gibt es auf der >> offiziellen Webseite.<<

Bild: Stadt Osnabrück