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Feuerwehr mit Schutzanzügen zur Beseitigung von Chemikalien im Einsatz


Am Abend des 09.12.2014 kam es an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften & Informatik zu einem Zwischenfall, bei dem Flüssigkeit aus einem Behälter ausgetreten war. Mitarbeiter der Hochschule entdeckten einen merkwürdigen Geruch und eine Flüssigkeit auf dem Boden. Die alarmierte Feuerwehr sicherte den leckgeschlagenen Behälter.

Da zunächst unklar war, worum es sich bei der Flüssigkeit handelte und sich der Vorfall in einem der Labore für Kunststoffprüfung, -verarbeitung und Materialdesign ereignete, setzte die Berufsfeuerwehr die höchste Schutzstufe an. In Chemikalienschutzanzügen sicherten die Einsatzkräfte den Behälter in einen Überbehälter und banden die ausgelaufene Flüssigkeit. Angerückt war dazu der Löschzug, ergänzt um zwei Sonderfahrzeuge speziell für den Gefahrguteinsatz.

Glücklicherweise wurde bei dem Zwischenfall niemand verletzt.

Informationen worum es sich genau bei der Flüssigkeit handelte und wie es zu dem Unfall kam, sind noch nicht bekannt. Ein Sicherheitsingenieur der Hochschule untersucht den Vorfall.

Update:
Nach Angaben der Feuerwehr, handelte es sich bei dem beschädigten Behälter um einen Entsorgungskanister mit einem Fassungsvermögen von 5 Litern. In diesen werden verschiedene Flüssigkeiten, darunter Säuren, eingefüllt, um sie der Entsorgung zuzuführen. Schätzungsweise 1-2 Liter davon waren ausgelaufen.


Ein Videobericht zum Einsatz gibt es unter: http://www.nonstopnews.de/meldung/19697

 

Symbolfoto: Heiko Westermann