• Studentenleben Osnabrück
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Nach fünf Jahren in der Friedensstadt ohne Osnabrücker Bierdiplom entschied sich der Autor dieses Textes vergangenen Donnerstag zusammen mit hunderten anderen Teilnehmern, endlich das Diplom zu machen. Zwecks investigativem Journalismus und geschehensnaher Berichterstattung versteht sich.

Zwar braucht man zum Biertrinken nicht unbedingt ein Programm. Und aus der Schule wissen wir: Auch ohne Zeugnis kennt man seine Fähigkeiten nur allzu gut. Doch das Nachtleben in Osnabrück gemeinsam mit so vielen anderen witzigen Menschen unsicher zu machen hat doch etwas ganz Besonderes.

Weit über 15 Locations boten Erstis wie alten Hasen und Häsinnen exklusive Specials an. Durch zusätzliche Theken wurde ein fließender Trink- und Arbeitsablauf ermöglicht. Die Stimmung war überall feuchtfreundlich und feierfroh. Für Kneipenbesucher, die ganz zivil und zufällig vor Ort waren sicher ein witziger Anblick.

Das Ganze mündete nach einer mehr oder minder intelligenten Route und zahlreichen Unterbrechungen für ein "Fußpils" oder eine türkische Delikatesse für die meisten in vier möglichen Locations zur Abschlussparty. Wer dort noch imstande war, eine kreative Performance vor der Jury darzubieten, konnte die zvor in den Kneipen gesammelten Stempel einreichen und sich sein Zeugnis mit der Absch(l)ussnote "Sehr gut" abholen.

Wer sein Diplom gemacht hat, kann übrigens auch beim nächsten Mal mitmachen und sich promovieren, beziehungsweise habilitieren oder gar Professor werden. Ob das staatlich anerkannt wird, müsste zwar noch juristisch beschlossen werden, aber die Urkunde erhält so oder so einen Ehrenplatz im Heimbüro. Cheers!