• Studentenleben Osnabrück
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26.01.2016

Wo lernt es sich eigentlich am besten?

Um unsere kleine Reihe zur Prüfungsphase fortzusetzen, ist es sicherlich sinnvoll, zu reflektieren, wo es sich denn nun am besten lernt.

 

Der Klassiker: Der gute alte Schreibtisch

Unumstritten wahrscheinlich der sinnvollste Arbeitsplatz. Hier ist (bestenfalls) alles ordentlich und strukturiert. Der Locher griffbereit, die Textmarker liegen feinsäuberlich neben der Schreibtischlampe. Handy liegt am anderen Ende des Raumes. Hier kann gearbeitet werden! Aber wären da nicht diese ständigen Ablenkungen. DHL klingelt an der Tür, um ein Paket für den Nachbarn abzugeben. Das Handy vibriert in seinem Exil wild vor sich hin. Jetzt ne Kleinigkeit essen. Eigentlich stört mich das Chaos dort drüben in der Ecke. Wer zuhause lernt, muss wirklich diszipliniert sein und darf sich nicht von dem, was einen umgibt, ablenken lassen.

 

Die Bibliothek

Ruhe ist das Stichwort. Und weiße Wände. Wer sich hier nicht ablenken lassen will, lässt das Handy im Schrank oder direkt zu Hause und schaltet das WLAN gar nicht erst an. Die neue Bibliothek am Westerberg hat viele neue Einzel- und Gruppenarbeitsräume eingerichtet und die Arbeitsatmosphäre ist auch einfach super. Ich bin seit diesem Semester ein echter Fan geworden, auch wenn der Weg von der Stadt vielleicht ein wenig weiter ist. Aber eine der zahlreichen Bibliotheken in der Stadt taugt auch. Da heißt es jedoch: nur der frühe Vogel kann noch einen Arbeitsplatz ergattern. Besonders jetzt zur Prüfungsphase herrscht in der Stadt Hochbetrieb.

 

Das Cafe

Vielleicht nicht sonderlich beliebt, aber dennoch bietet die Öffentlichkeit meiner Meinung nach auch immer eine gute Alternative, um an einer Hausarbeit zu schreiben oder sich auf eine Klausur vorzubereiten. Die Hintergrundgeräusche können auf mich manchmal beruhigend wirken. Hier kann ich das Bottled nur empfehlen oder ansonsten einfach ganz gemütlich in einem der zahlreichen Mensa-Cafes.

 

Der Garten/Park

Nungut, ich muss zugeben, zu dieser Jahreszeit vielleicht nicht ganz einer der Hot-Spots, wenn’s ums Lernen geht. Aber der Vollständigkeit halber wollte ich die gute alte Wiese nicht vernachlässigen. Was gibt es Schöneres, als bei gutem Wetter im Gras zu liegen oder am See und sich durch die Powerpoint-Folien der ein- oder anderen Präsentation zur arbeiten. Mein absoluter Geheimtipp: Die Dachterrasse der Bibliothek Alte Münze.

 

In Bus/Bahn

Sicherlich eine Alternative für all diejenigen, die nach Osnabrück pendeln. Hier ist dann nur wichtig, dass ihr euch eure Lernzettel entsprechend vorbereitet, denn Schreiben während der Fahrt ist ein wenig schlecht. Immer dran denken, dass euer Laptop im Fall der Fälle noch ein wenig Saft hat, Tablets sind hier auch eine gute Lösung. Aber auch das Lernen während der 20 minütigen Busfahrt in die Stadt hat sich bei mir schon oft bewährt.

 

Also, wo lernt ihr am besten? Natürlich ist jeder da anders gestrickt. Wichtig ist nur: wenn’s an dem einen Ort nicht klappt, dann wäre vielleicht ein Tapetenwechsel nicht schlecht. Vielleicht könnt ihr ja auch einen Kommilitonen/-in besuchen und dort zusammen lernen. Immerhin seid ihr dann nicht von eurer Umgebung, höchstens durch den jeweils anderen abgelenkt.

Autor: Kai