• Studentenleben Osnabrück
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14.03.2016

Theaterflatrate

Kostenlose Restkarten ab zwei Tage vor dem Veranstaltungstag

Wenn ein Theaterbesuch günstiger wird als ins Kino zu gehen, dann sind auch Kultur und Unterhaltung eine Abwechslungsmöglichkeit und für ein knappes Studenten-Portemonnaie zugänglich.

Bisher konnten alle Studenten, die das 30. Lebensjahr nicht überschritten hatten, beim regulären Kartenkauf 50% sparen. Dieser Rabatt bleibt weiterhin bestehen und wird durch eine "Theaterflatrate" ergänzt. Seit dem 1. März 2016 können Studenten ab zwei Tagen vor dem Veranstaltungstag kostenlos Karten zu Vorstellungen und Konzerten im Theater bekommen. Mit dem Slogan „DON´T BE MAD – NOW IT´S FOR FREE!” wirbt das Theater Osnabrück für das neue Angebot, dass sich an die Studenten der Universität und Hochschule Osnabrück richtet.

Das Beste ist, ihr müsst nicht viel beachten, keine Verträge unterschreiben und auch keinen Staubsauger kaufen. Packt einfach euren Studentenausweiß ein und schaut ab zwei Tagen vor der gewünschten Vorstellung an der Abendkasse vorbei und fragt nach Karten. Das Angebot gilt auch noch am Vorstellungstag. Mit etwas Glück ist die Vorstellung nicht ausverkauft und ihr erhaltet euer Ticket, ganz ohne Geld auf den Tresen legen zu müssen. Nur Gastspiele, Sonderveranstaltungen, Premieren und Vorstellungen an Silvester sowie Neujahr sind ausgenommen von dem Angebot.

Ermöglicht wird das Ganze durch die Kooperation der beiden Allgemeinen Studierendenausschüsse (AStA) mit dem Theater Osnabrück. Über den Semesterbeitrag ziehen sie einen Euro pro Student und Semester ein, den sie dann an das Theater abführen. Für Studenten wird das Arrangement also erst interessant, wenn sie es auch nutzen. Doch die Macher sind überzeugt von der Idee. So haben die studentischen Vertreter im Studierendenrat (Uni) und Studierendenparlament (HS) mit großer Mehrheit dafür abgestimmt.


Die Idee entstand übrigens parallel auf beiden Seiten. Das Theater konnte bisher sehr wenig Studenten begrüßen und so kamen sogar aus dem Ensemble Anstöße, mit neuen Anreizen mehr Studenten zu einem Besuch zu überzeugen. Zeitgleich wollte der AStA der Hochschule das kulturelle Angebot ausbauen, möglichst integriert im Semesterbeitrag. In der Finanzierung mit einem Euro aus dem Semesterbeitrag sieht Fabian Pfannenstiel, AStA-Referent für Kultur, Sport und Freizeit, eher einen symbolischen Wert, der einem riesen Angebot gegenüber steht. Und auch Lukas Diekmann aus dem AStA der Universität sieht diesen gerechtfertigt und es als Teil der Aufgabenbereiche seines Ausschusses, das kulturelle Leben der Studenten zu fördern.

Intendant des Theaters Dr. Ralf Waldschmidt sieht es als tolle Initiative an, die gefühlt schon jetzt auf großes Interesse stößt. Die Rückmeldungen aus den ersten zwei Wochen nach Start der Kooperation signalisierten, dass durch die direkte Zusammenarbeit mit den beiden AStA bereits jetzt ein neuer Informationsstand und eine positive Einstellung dazu in den Köpfen der Studis herrsche. "Zwar wird es auch in Zukunft gezielte Werbeaktionen mit Sonderkonditionen geben, aber wir wollen, dass die Studenten aus freien Stücken zu uns kommen und deshalb langfristig Lust und Interesse wecken", sagte er uns Pressegespräch.

Über drei Semester laufen nun die Verträge mit den Allgemeinen Studierendenausschüssen. Dann soll Bilanz gezogen werden, ob das Angebot ausreichend angenommen wird, um es darüber hinaus fortzuführen.


Damit ihr aber mit eurem Theaterbesuch gleich durchstarten könnt, haben wir hier für euch die Kontaktdaten und Öffnungszeiten des Theaters.

Theaterkasse
Domhof 10/11
49074 Osnabrück
Tel. 0541/76 000 76

Dienstag bis Freitag:  10:30 – 18:30 Uhr
Samstag:  10:30 – 14:00 Uhr.
Sonntag und Montag ist geschlossen.

Den aktuellen Spielplan findet ihr im Internet unter http://www.theater-osnabrueck.de/spielplan.html. Außerdem könnt ihr auch auf der Facebook-Seite https://www.facebook.com/TheaterOsnabrueck/ Informationen finden oder euch beim Newsletter für Studenten anmelden: http://www.theater-osnabrueck.de/karten/neu-theaterflatrate.html.

 

Fotos: Heiko Westermann

Autor: Laura F., Heiko