• Studentenleben Osnabrück
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13.10.2015

Technologietag 2015

Osnabrücker Hochschule zeigten Technik im Alltagsbezug

In rund 30 Exponaten zeigten Universität und Hochschule Osnabrück sowie Firmen der Region am vergangenen Sonntag Forschungsprojekte und Neuentwicklungen aus technischen Fachgebieten in Bezug auf die Anwendung in der Praxis. Informatik und digitale Bildverarbeitung, Fahrzeugtechnik, insbesondere Elektromobilität, Automatisierungstechnik und Robotik waren Schwerpunkte. Außerdem boten Vereine und Schulen Schülerworkshops zu Computertechnik, Robotik und Social Media an.

Akteure waren Studenten wie wissenschaftliche Mitarbeiter und Professoren aus den verschiedenen gemeinsamen Projekten. Sie stellten ihre Arbeit einmal nicht vor Wissenschaftlern und Kooperationspartnern dar, sondern hatten ihre Präsentationen verständlich für  technikinteressierte Bürger aufbereitet. Teils interaktive Exponate luden zum Mitmachen und Testen ein.

Im Verlauf des Tages kamen ca. 1.200 Eltern und Kinder ins Osnabrücker Schloss sowie das EW-Gebäude der Uni und schauten sich an, was die technischen Fachgebiete der Osnabrücker Hochschulen entwickeln und wo die Technik in der Praxis und dem Alltag eingesetzt wird.

Rund 280 Kinder und Schüler nahmen an Workshops teil, in denen sie an Computern basteln, Roboter programmieren und im Bereich Verfahrens- und Elektrotechnik experimentieren konnten. Auch das mathematische Grundprinzip von Google-Berechnungen wurde erläutert.

Mit studentischer Initiative engagierten sich hier u.a. einige Studis der VDE Hochschulgruppe Osnabrück. Der Verband der Elektrotechnik Informationstechnik und Informatik nutzte die Ausarbeitung der Workshops als Thema der Projektwoche, die ein jeder Studi aus Elektrotechnik/Informatik an der Hochschule absolvieren muss.

„Sehen, staunen, begreifen“, das ist das Motto des Technologietages der seit 2007 bereits einige Male in Osnabrück statt fand. Und die positiven Rückmeldungen Besucher bestätigten, dass man keine Akademiker sein musste, um ein Verständnis zu bekommen, woran die Fachkräfte der Ingenieurwissenschaften und Informatik von Uni und Hochschule arbeiten. Dass er darüber hinaus bei Kindern und Jugendlichen das Interesse weckt, selbst Ingenieure und Informatiker werden zu wollen, dass erhoffen sich die Veranstalter und Akteure. Zumindest einen Impuls in diese Richtung könnte er geben.

 

Fotos: Heiko Westermann

Autor: Heiko Westermann