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08.03.2014

Schreibtisch-Yoga und Workshops: Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten

 Donnerstag endete um 01 Uhr Nachts die „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ in der Universitätsbibliothek Alte Münze. Das breit gefächerte Angebot lockte zu Spitzenzeiten knapp 200 Besucher in die Alte Münze – eine Steigerung im Vergleich zum letzten Jahr, sodass die Bibliothek eine positive Bilanz des Abends ziehen kann.

Auf besonders große Resonanz stießen die Workshops der Schreibwerkstatt. Neben einer offenen Sprechstunde, zu der jeder seine anstehenden Hausarbeiten mitbringen konnte und so direkte Hilfe bei Problemen erhielt, wurden auch Workshops jeglicher Art angeboten. Das Interesse hieran war den Abend über ungebrochen, sodass sich sogar einige Juristen in die Alte Münze verirrten, um sich über das Schreiben einer juristischen Hausarbeit zu informieren.

Um allen Fragen gerecht zu werden und möglichst viele Fächer abdecken zu können, waren einige Fachreferenten der Bibliothek vor Ort, die sich persönlich um alle fachspezifischen Belange der Studierenden kümmerten. Auch die Informationsveranstaltungen zur Literaturrecherche in den einzelnen Fächern waren gut besucht. Wer sich zwischenzeitlich vom Lernen und Schreiben erholen wollte, kam auch auf seine Kosten. In der Cafeteria wurde ein kostenloses Buffet zur Verfügung gestellt, an Koffein sollte es also nicht mangeln. Auch Sitzsäcke, die in den Lesesälen standen, luden zur Entspannung ein und das Schreibtisch-Yoga brachte Abwechslung in den Hausarbeiten-Alltag.

Die Studierenden, die am Donnerstagabend die Bibliothek besuchten, lobten vor allem die entspannte Atmosphäre und die langen Öffnungszeiten der Lesesäle und freuten sich, dass die Ausleihautomaten an diesem Abend probeweise in Betrieb genommen wurden. Dabei wurde allerdings auch deutlich, dass sich viele Nutzer wünschen, dass die längeren Öffnungszeiten auch auf den regulären Bibliotheksbetrieb übertragen werden. Ob dies wirklich realisierbar ist bleibt fraglich, da auch am Donnerstagabend die Besucherzahlen gegen 23 Uhr rückläufig waren.

Nichtsdestotrotz spricht die Resonanz auf das angebotene Programm für einen gelungenen Abend - sowohl für die Studierenden als auch für die Veranstalter. Die „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeit“ hat damit definitiv das Potenzial, sich als jährlich stattfindendes Event in der Osnabrücker Uni-Landschaft zu etablieren.

Autor: Henrike Post (Upload: Philipp)