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17.05.2016

Organisationstipps für Studis

Vielen Studenten dürfte das folgende Problem wohl nicht ganz unbekannt sein: Während man zu Beginn eines neues Semesters noch voller Tatendrang steckt, ist nur ein paar Wochen später von den guten Vorsätzen oft kaum noch etwas übrig. Mit allen Kommilitonen, die sich in der beschriebenen Situation wiedererkennen, möchte ich an dieser Stelle gerne ein paar Organisations- und Motivationstipps teilen, die mir schon oft selbst geholfen haben.


Wer sich bereits während des laufenden Semesters einige simple Tipps zu Herzen nimmt, kann dem unschönen Lernstress in der Klausurenphase einfach entgegenwirken. Als Grundlage ist es zunächst hilfreich, sich möglichst bald einen Zeitplan zu erstellen, sei es nun in digitaler Form oder als Plakat über dem Schreibtisch. Dieser sollte nicht nur anzeigen, wann Klausuren anstehen und Hausarbeiten eingereicht werden müssen. Stattdessen ist es auch ratsam, abzuwiegen, welchen Umfang zum Beispiel die einzelnen Klausuren haben werden und welche Zeiträume man für das Wiederholen und Auswendiglernen einplanen möchte. Den Lernprozess selbst kann man sich durch die aufmerksame Teilnahme an Vorlesungen und Seminaren deutlich erleichtern. Sicher ist es verlockend, Sitzungen ausfallen zu lassen oder Tagträumen nachzugehen, anstatt dem Dozenten folgen – doch was die Ohren schon einmal aufgenommen haben, kann man sich viel besser merken und muss zu Hause nicht von Grund auf selbst erarbeitet werden. Um den Stoff zu festigen, lohnt es sich außerdem, Notizen zeitnah noch einmal durchzugehen und getreu dem Motto „Ordnung ist das halbe Leben“ in einem entsprechenden Ordner abzuheften. Und auch ein ordentlicher und übersichtlicher Schreibtisch mit klarer Struktur hilft nachweislich, auch den Kopf klar zu bekommen. Also nutzt Motivationslöcher auch mal zum Schreibtischputzen und -aufräumen, damit es mit neu gewonnener Frische wieder an die Arbeit gehen kann.


Auch um im Laufe des Semesters nicht die Motivation zu verlieren, gibt es ein paar einfache Tricks.


Möchte man sein Studium mit neu gewonnener Freude betrachten, kann es beispielsweise oft schon ausreichen sich vor Augen zu führen, welchen beruflichen Zielen und Wünschen man mit diesem ein Stück näher kommt. Besser zu bewältigen sind die einzelne Aufgaben rund und das Studium, wenn man sich diese einfach ein bisschen netter als normalerweise gestaltet. Bei einer Karaffe mit selbstgemachtem Eistee ist das Lernen daheim am Schreibtisch gleich viel gemütlicher und eine Hausarbeit schreibt sich schneller, wenn man sich nach jedem Absatz ein Stück Schokolade gönnt.


Als Klassiker dürfen an dieser Stelle auch To-Do-Listen nicht fehlen. Schließlich ist kaum etwas ist motivierender, als ein Häkchen hinter eine erfolgreich abgeschlossene Aufgabe zu setzen. Natürlich darf man sich für kleine sowie große Erfolge abschließend auch ganz bewusst belohnen - zum Beispiel mit einer Folge seiner Lieblingsserie oder einem Eisbecher in der Stadt.


Trotz Ehrgeiz und guter Vorsätze sollte man sich abschließend eines stets vor Augen halten: Es ist keine Schande, phasenweise etwas unmotiviert zu sein und nicht an die Uni denken zu wollen. In einer solchen Situation ist es wichtig, auch einmal ohne schlechtes Gewissen die Seele baumeln lassen zu können – wer sonst fleißig ist, dem werden ein paar entspannte Tage bei dem erfolgreichen Abschluss seines Studiums mit Sicherheit nicht im Wege stehen.

 

 

Foto: StartUpStock

Autor: Annika