• Studentenleben Osnabrück
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09.10.2015

Neue Infos zur Bibliothek am Westerberg

„Von außen ist nicht sichtbar, wie Design, Logik und Funktionalität sich in diesem Gebäude kombinieren lassen.“

Mit diesen Worten begann der offizielle Pressetermin für die neue Bibliothek am Westerberg, die von uns Studis bereits liebevoll als „Bunker“ oder „Knast“ umgetauft wurde.

Das Gebäude mit der Nummer 96 vereint in sich die Zentralbibliothek der Hochschule, sowie den naturwissenschaftlich/mathematischen Teil der Universitätsbibliothek, wie es auch anhand des Logos sichtbar ist. Der obere blaue Balken symbolisiert hier den Teil der Hochschule, der untere rote steht für die Universität. Ebenso wie im Logo vereinen sich auch im Gebäude selbst die beiden Bibliotheken in der mittleren Ebene.

  

Es ist der dritte Bau der Neuerschließung am Standort Westerberg, die neue Mensa und die neuen Vorlesungsräume wie z.B. auch das „Ufo“ gehören ebenfalls dazu. Andreas Bertram, der Präsident der Hochschule Osnabrück, betonte, dass diese Neuerschließung von der Außenwirkung möglichst harmonisch wirken soll. Demnach soll der Westerberg den Eindruck eines kleinen Dorfes bekommen, es soll ein gleichmäßiges Bild mit vielen Grünanteilen entstehen, das zum Verweilen einladen soll.

  

Ein kleines Highlight ist definitiv der bepflanzte Innenhof, der vom Gebäude vollständig umschlossen ist und Sitzmöglichkeiten hat, die zu einer Pause einladen. Von diesen blickt man auf die hohen Fensterfronten, deren Scheiben von außen betrachtet relativ matt wirken. Von innen hingegen wirken die Scheiben vollkommen normal. Und das ist auch so gewollt, denn sie haben ein ganz besonderes Highlight. Zwischen der Dreifachverglasung ist ein Streckmetall eingesetzt, das dafür sorgt, dass die Sonneneinstrahlung zwar für Licht sorgen kann, aber nicht blendet. Das soll das Arbeiten an den Fenstern angenehm machen. Außerdem können die Fenster nicht geöffnet werden, was die großen Lüftungsanlagen auf dem Dach des Gebäudes erklärt.

  

Die Bibliothek ist bereits seit 4 Wochen geöffnet und zur Benutzung freigegeben und auch viele der Lernplätze werden bereits genutzt. Neben den klassischen großen "Lernsälen" gibt es auch ca 80 der sogenannten „Einzelcarrels“. Hierbei handelt es sich um kleine Räume für ein bis zwei Personen, die an den Außenseiten des Gebäudes platziert sind. Diese können wir Studis bisher völlig kostenlos mieten, man muss sich lediglich an der Info melden und bekommt dann ein Carrel zugewiesen, das man dann für ein paar Stunden aber auch ein paar Tage für sich beanspruchen kann. Die Schließanlagen sind zwar noch nicht intakt, weshalb Wertsachen am besten in den Schließfächern im Erdgeschoss aufbewahrt werden sollten, aber auch das wird sicherlich noch geändert. Die Präsidenten von Uni und Hochschule betonten die Notwendigkeit und den großen Wunsch nach solchen Rückzugsplätzen. Neben den Einzelcarrels gibt es diese jedoch auch für Gruppen von bis zu 8 Personen, weshalb auch die Lärmbelastung im gesamten Gebäude gering bleibt.

   

Die noch unbearbeiteten Flächen rund um das Gebäude sind bisher noch nicht verplant, was für uns Studis die einmalige Möglichkeit bietet, unsere Wünsche und Ideen einzubringen!

Andreas Bertram und Wolfgang Lücke gaben an, aus den offenen Flächen gerne Plätze mit Grünflächen anlegen zu wollen, um die Möglichkeit zu schaffen, draußen zu lernen. Hier also unser Apell an euch: BRINGT EUCH EIN! Sagt was ihr denkt, was ihr als nötig oder praktisch erachten würdet. Parkplätze, Sitzmöglichkeiten für Außenbereiche oder doch lieber eine weitere Grünfläche?

Möglichkeiten eure Wünsche dazu zu äußern habt ihr bspw. am 24.10.2015 von 11-15 Uhr, beim Tag der offenen Tür in der neuen Bibliothek. Wer nicht sagt was er sich wünscht, hat demnach auch kein Recht, anschließend zu meckern! ;)

  

Und als kleine Info für all die, die auf die Bibliothek „Alte Münze“ angewiesen sind – auch hier gibt es gute Neuigkeiten! Es besteht die Möglichkeit das Gebäude zu vergrößern, neben einer besseren Belüftung und neuen Teppichböden wird also auch mehr Platz zum Arbeiten geschaffen, was vor allem in den Prüfungszeiten der Uni für etwas Entspannung der Situation sorgen wird.

Wir stellen also abschließend fest – es tut sich was! Die Präsidenten nehmen unsere Wünsche und Vorstellungen ernst und versuchen darauf einzugehen. Ein Fakt, den sich sicherlich auch viele andere Studenten wünschen würden. Nutzt also diese Chance zur Beteiligung!

 

Fotos: Heiko Westermann

Autor: Laura