• Studentenleben Osnabrück
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02.09.2016

Grundstück für neues Studierendenzentrum erworben

Der erste Meilenstein ist geschafft: Das Land Niedersachsen hat das Grundstück zwischen dem EW-Gebäude und der Mensa von der Stadt Osnabrück erworben. Dort soll das geplante Studierendenzentrum entstehen. Nun nimmt die lange Planung um das neue Unigebäude endlich Form an.

Worum geht es überhaupt?

Bereits im letzten Jahr haben wir von dem geplanten Gebäude berichtet. Damals ging es erstmal nur um die Umfrage des AStA und den Wunsch eines neuen Gebäudes in der Innenstadt. Ihr fragt euch: Studierendenzentrum? Ja genau! Neben ca. 30 Einzel- und Gruppenräumen, einem Multifunktionsraum und einer Automatencafeteria ist dort auch eine Fahrradwerkstatt geplant. Aufgrund des neuen Stellenwerts von Gruppen- und Projektarbeiten sei der Bedarf nach weiteren Räumlichkeiten in den letzten Jahren gestiegen, erklärt Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang Lücke. Er ist sich sicher, dass die Studierenden ein solches Gebäude positiv annehmen und nutzen werden. Mit der neuen Bibliothek am Westerberg seien an dem Außenstandort bereits neue Räumlichkeiten geschaffen worden und nun müsse die Innenstadt mitziehen. Durch die Umfrage der AStA konnten sich die Studierenden bereits aktiv in die Gestaltung des neuen Gebäudes einbringen.

Ich denke, dass ein solches Zentrum das Studieren in Osnabrück noch attraktiver gestalten wird. Es wird endlich dem Wunsch nach neuen Räumlichkeiten nachgegangen und Arbeitsgruppen bekommen neben den Bibliotheken eine neue Möglichkeit, sich in einem angemessenen Arbeitsklima zusammenzusetzen. Auch die Location zwischen Mensa und EW-Gebäude scheint mir aufgrund der zentralen Lage nahezu perfekt. Auf dem ca. 2.500 Quadratmeter großen Grundstück soll ein mehrstöckiges Gebäude mit rund 1000 Quadratmetern Nutzungsfläche entstehen. Hier finden sich dann Lernflächen, Einzel- und Gruppenarbeitsräume, ein Vortragsraum, ein Raum mit Lernboxen, ein Eltern-Kind-Bereich mit Spielmöglichkeiten im Außenbereich sowie Pausen- und Ruheräume.

Was ist der nächste Schritt?

Nach dem Ankauf des Grundstücks wird (hoffentlich zeitnah) die Bauanmeldung beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur eingereicht. Bei Genehmigung wird dann ein Verfahren in Gang gesetzt, um anhand einer Ausschreibung von verschiedenen Architekturbüros erste Entwürfe für das neue Uni-Gebäude zu bekommen. Aufgrund der zahlreichen Schritte wird sich der Bau wahrscheinlich noch ein wenig hinziehen und die meisten aktuellen Studierenden der Uni und Hochschule nicht mehr betreffen. Dennoch ist die Entwicklung, das Studienangebot für zukünftige Studenten attraktiver zu gestalten, durchweg positiv zu betrachten.


Was sind eure Meinungen zu dem geplanten Studierendenzentrum?

Autor: Kai