• Studentenleben Osnabrück
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20.01.2016

Den Wintereinbruch unbeschadet überstehen

In der letzten Woche haben wir es bereits am eigenen Leibe erfahren dürfen: Es kann doch noch ganz schön kalt werden diesen Winter. Zentimeterdicke Eisschichten bedeckten damals Autos und Gehwege. Derzeit sieht das Wetter auch nicht gerade rosig aus und in der nächsten Woche sollen die Temperaturen dann wieder deutlich in den Minusbereich absinken.

Grad rieselt der Schnee noch leise und hübsch vor sich hin, aber wenn es dann einmal friert, wird das Ganze zu einer halsbrecherischen Rutschpartie. Wie also rüsten? Dicke Winterstiefel/Schuhe sind bei mir ein absolutes Must-Have. Fasziniert betrachte ich die Studis, die selbst bei diesem Wetter die Chucks nicht daheim lassen können. Respekt. Weiter geht’s mit diversen Schichten an Kleidung. Top, Tshirt, Langarmshirt, Pullover, Jacke, Schal, Mütze, Handschuhe. Die Liste scheint unendlich. In den Seminarräumen ist es dann natürlich so heiß, dass man sich bei jeder Veranstaltung bis auf die Basics ausziehen muss. Wäre es da nicht einfacher, die Räume im Winter nicht zu heizen? Ich würde auf jeden Fall wichtige Minuten meines Tages sparen, müsste ich mich nicht jedes Mal aufs Neue wie eine Zwiebel aus- und wieder anziehen. Nunja.

Einen heißen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt trinken geht ja wohl nun nicht mehr. Mann/Frau muss sich also anders behelfen. Aber ein heißer Kaffee aus einem der zahlreichen Automaten auf dem Campus tut es ja auch (oder alternativ ein Starbucks-Coffee für die hippen Instagrammer unter uns). Wiederverwendbare taschenwärmer sind zu dieser Jahreszeit ein wahrer Lebensretter und haben schon so manchen Finger vor dem Kältetod gerettet.

Aber seien wir doch mal ehrlich … eigentlich würden wir uns am Liebsten zu Hause unter der Decke einrollen und den Winterschlaf einläuten, damit wir das Haus ja nicht mehr verlassen müssen. Ein bisschen Musik im Hintergrund spielen oder die Lieblingsserie auf dem Laptop laufen lassen und einfach den ganzen Alltagsstress vergessen. Aber wir sind Studenten, das geht schließlich während des Semesters nicht. Lasst das Rad zu Hause, nehmt den etwas längeren Weg zur Uni in Kauf und fahrt Bus. Better safe than sorry! (Außerdem bin ich derzeit mit dem Auto auf Osnabrück’s Straßen unterwegs, also ist doppelte Vorsicht geboten!)

Wer von euch keinen Kamin zu Hause hat, kann ja einfach folgendes Video auf seinem Laptop laufen lassen und die Heizung aufdrehen: https://www.youtube.com/watch?v=M53rgEXc1zw. Dazu dann noch eine Kerze und Marshmallows und dem gemütlichen Kaminabend ohne richtigen Kamin steht nichts mehr im Wege.

Ein Ende scheint jedoch in Sicht: Ende des Monats befinden wir uns dann temperaturmäßig auch schon wieder im Plusbereich! Und dann ist die Uni ja sowieso erstmal wieder vorbei und ihr müsst das Haus für eine lange Zeit nicht mehr verlassen :-)

 

 

Autor: Kai