• Studentenleben Osnabrück
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20.09.2016

Byebye ‚Sommerresidenz'

Der Asta der Universität Osnabrück muss seine Räumlichkeiten am Westerberg-Campus leider schon wieder verlassen. Erst im Sommer 2015 wurde das Haus, welches ‚Sommerresidenz‘ getauft wurde, bezogen, um dort Raum für Sprechstunden und andere Dienste, die der Asta anbietet, zu schaffen. Auch andere Fachschaften, Hochschulgruppen und studentische Initiativen waren direkt mit eingezogen. Die zusätzlichen Räume auf dem Campus Westerberg haben den innerstädtischen Stammsitz ‚Alte Münze‘ entzerrt, da dessen Kapazitäten deutlich erschöpft waren; ein weiterer Standpunkt für den Asta war geschaffen. Und nun steht der Auszug knapp ein Jahr später an. Das Gebäude, welches von der Uni im letzten Jahr angemietet wurde, geht nun wieder in den Besitz des Landes Niedersachsen über.

Bei dem Gebäude an der Sedanstraße 4 handelt es sich um eine hundert Jahre alte und stark baufällige Villa, die aus Sicherheitsgründen – auch wenn hier keine akute Gefahr besteht - und erheblichen funktionalen Mängeln leider nicht mehr tragbar war. Kaum zu glauben: Nicht einmal die Toiletten haben mehr funktioniert, man musste auf Dixi-Klos ausweichen. Eric Lanfer, Referent vom Asta-Westerberg, gibt an, dass das Gebäude zum neuen Semester 2016 geräumt werden müsste. Generell sei eine Grundsanierung nötig, die jedoch kostentechnisch von der Uni nicht getragen werden können.

Ab sofort findet ihr den Asta am Westerberg an der Barbarastraße 22 b, wo er zwei Räume im Container-Gebäude 92 beziehen wird. Nach dem Umzug des Instituts für Geoinformatik und Fernerkundung (IGF) war dort Platz für die Außenstelle des Asta. Der Asta hofft auch weiterhin, durch seinen neuen Standort am Westerberg auszubauen und die Interessen der Studierenden somit noch effektiver vertreten zu können.

Auch wenn so eine Veränderung mit viel Stress für alle Beteiligten verbunden ist und eine derart schöne Location zurückgelassen wird, ist dieser Wandel dennoch positiv zu sehen. Es wird deutlich, dass der Asta ein wichtiger Teil der Universität ist und wir freuen uns über die Standorterweiterung.

 

Autor: Kai